Krimiautor Pfridolin

Ich bin ja jetzt schon länger auf Facebook und seit neuestem habe ich dieses Blog.  Ich habe nämlich im Lauf der Zeit gemerkt, dass  in mir gewaltige schöpferische Kräfte wohnen, die entfesselt werden wollen. Mein Freund Faxe riet mir, doch einfach mal zu bloggen. Oder ein Buch zu schreiben. Hmm. Im Ernst jetzt?, fragte ich.  Doch, sagte Faxe, das wäre sein Ernst. Dann würde ich reich oder berühmt. Er fände reich praktischer,  dann könnte ich jeden Tag Möhren spendieren. Und außerdem wäre ich dann sinnvoll beschäftigt. Und er könnte sich um die Stuten kümmern, hehe.

Darüber musste ich erst mal nachdenken. Natürlich erst, nachdem er hoch und heilig versprochen hatte, die sehr neue, sehr nette Stute nicht anzugraben, weil ich die nämlich toll finde und sie nicht so garstig zu mir ist wie die anderen. 

Die Idee an sich war ja nicht schlecht, da käme mein Genie endlich mal zum Tragen. Und mal ganz  unter uns: Reich und berühmt wäre auch eine hübsche Kombination. Bestimmt würde das den Mädels auch gefallen, hehe.

Aber die Nachteile! Zuerst musste ich herausfinden, ob Faxe jetzt meine Muse wäre und was für Dinge wir miteinander tun müssten. Man hört ja so einiges. Und ehrlich: So gut wollte ich meinen haarigen Tinkerkumpel denn doch nicht kennenlernen.

Nach einigem Hin und Her haben wir uns auf Folgendes geeinigt:

-Wir mögen beide lieber Mädchen.

-Und Essen.

-Mädchen sind zickig.

-Essen nicht.

-Es geht nix über einen guten Kumpel, der nicht futterneidisch ist.

 

Ich glaube, das ist eine gute Arbeitshypothese. Sagt man so? Wo ich ja jetzt Autor bin, muss ich meinen Wortschatz um diese ganzen coolen Ausdrücke erweitern.  

Meine Teilzeitmuse Faxe sagt, Menschen finden Krimis toll. Also bin ich jetzt Krimi-Autor. Mit Blut und so. Aber nur ein bißchen, weil ich das eigentlich eklig finde.

Was ich noch herausfinden muss: Wie Krimis schreiben eigentlich geht. Und: Muss ich die Krimis aus meiner Box heraus verkaufen oder gibt es Zwischenhändler? Ich mag zwar gern Besuch haben, aber doch nicht dauernd. Dann hab ich ja gar keine Zeit mehr zum Essen.

 

 

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4 Gedanken zu „Krimiautor Pfridolin

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